Neues von den Mongo´s

Neues von den Mongo´s

30.06.2014               

Wir sind endlich angekommen!

Jetzt aber der Reihe nach:

 

Seit Ufa ist viel passiert, angefangen mit einem 6 Stunden Marathon beim russischen Zoll weiter über den Wechsels des defekten Teils mitten in der Pampa in nur 18 Minuten (!!!), einer 1200 KM Etappe in 24 Stunden bis nach Novosibirsk und letztlich der fast erfolglosen Suche nach einem Reifenfuzzi, der uns die Grobstölligen aufziehen sollte.

Regina, vom Flughafen in Ufa hat uns fast 2 Tage begleitet, übersetzt und versucht das Ersatzteil schnellstmöglich vom Zoll ausgelöst zu bekommen - eine Wahnsinnsarbeit! Vielen Dank für Deine Hilfe, Regina und herzlichen Glückwunsch! (sie hat letzten Samstag geheiratet)

 

 

Sind dann in Ufa erst gegen 14:00 losgekommen und haben es trotzdem noch bis Tscheljabinsk geschafft. Zwischendurch mussten wir das reparierte Teil an Wolles Kuh gegen das gelieferte Ersatteil austauschen, weil sich die Reparatur als nicht ausreichend herausstellte. In Tscheljabinsk in einem 4-Sterne-Bunker für 260.-€ das letzte Zimmer bekommen, dafür mit Paulaner Brauhaus ;-) Rest as usual.

Am nächsten Morgen weiter bis Omsk, nach erfolgloser Hotelsuche einige Stunden in einer Raststätte verbracht und sehr früh weitergefahren.

Allerdings war diese Etappe extrem pelzig! Mussten alle 40 bis 80 KM anhalten und uns die Müdigkeit mit Kaffe und Energy-Drinks aus den Knochen treiben. Sind dann spät Nachmittags in Novosibirsk bei 34 Grad angekommen und mussten uns mangels Umgehungsstrassen durch die Stadt kämpfen. Hotel dort war bis auf den schlechten Service nicht erwähnenswert.

Weiter ging´s am darauffolgenden Morgen Richtung Altaigebirge. Die Landschaft hat sich zum X-ten mal verändert, diesmal in Richtung Voralpenland - eine Erholung nach den endlosen Etappen durch die monotonen Steppenlandschaften zuvor. Übernachtet haben wir in einem Rafting-Camp, sehr idyllisch mit fließend Wasser in 50 m Entfernung.

Rafting Camp    

 

Am nächsten Tag nur durch die Hilfe von Oxana (vom Rafting Camp) einen Montagebetrieb gefunden, der bereit war, uns die Reifen zu wechseln. Hatten alle Angst, sie könnten was kaputt machen. Danach weiter bis Ongudai.

Altai Gebirge   

Am 29.06. die letzten 340 KM bis zur RUS-MON Grenze abgerissen. Unterwegs auf eine lustige Truppe aus Lindau gestoßen, die mit einem alten Feuerwehrwagen schon seit 2 Monaten unterwegs waren.

So und die Sache mit dem Grenzübertritt füllt alleine schon ein neues Kapitel, deshalb hier nur soviel: Nach 26 Stunden haben wir alles hinter uns gebracht und sind seit dem 30.06.2014 ca 16:30 Uhr local in der Mongolei!

Mongolische Grenze

 Bis neulich!

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